Unser Mitglied Stephen-Hawking-Schule: Einladung - Schüler der Berufsvorbereitung diskutieren mit der Landes-Behindertenbeauftragten

Donnerstag, 13. April 2017

Information zur Berufsvorbereitung an der SRH Stephen-Hawking-Schule:

Reinschnuppern und Ausprobieren: So lernen die Schüler in der Berufsvorbereitung an der SRH Stephen-Hawking-Schule verschiedene Arbeitsfelder kennen.

Durch ganzheitlichen Unterricht, individualisierte Lernprozesse und individuelle Förderung helfen wir den Schülern nicht nur, beruflich relevante Kompetenzen aufzubauen, sondern stärken auch ihre Selbständigkeit und Lebenspraxis. Unsere Schüler erproben projektartiges Arbeiten in beruflichen Zusammenhängen. Sie lernen, selbst zu planen und das Erreichte zu reflektieren. Gemeinsam üben sie, Ergebnisse zu präsentieren. Schlüsselkompetenzen für den Beruf wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Durchhaltevermögen und Teamwork werden gezielt gefördert.

Im zweijährigen Vorqualifizierungsjahr Arbeit/Beruf (VAB) für Schüler ohne Hauptschulabschluss bereiten wir die Schüler in bis zu drei Berufsfeldern praxisbezogen auf eine Ausbildung oder die Aufnahme der beruflichen Tätigkeit vor. Im handlungs- und projektorientierten Unterricht vermitteln wir berufliches Vorwissen, trainieren praktische Grundfertigkeiten und fördern Selbständigkeit und Eigenverantwortung.

Im Rahmen einer Abschlussprüfung können die Schüler bei entsprechender Eignung einen dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Bildungsabschluss erwerben. Daran kann sich der Einstieg ins Berufsleben anschließen oder die Schulkarriere in einem weiteren Bildungsgang der SRH Stephen-Hawking-Schule fortsetzen.

Die SRH Stephen-Hawking-Schule ist eine Schule für Kinder- und Jugendliche mit und ohne Körperbehinderung. Auf jeden einzelnen Schüler passgenau abgestimmter Unterricht in elf inklusiven Bildungsgängen von der Grundschule bis zum Gymnasium ermöglichen bestmögliche Entfaltung und Schulabschlüsse. Die Motivation: Lernen fürs Leben gern.

Stephanie Aeffner, Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen im Rhein-Neckar-Kreis/Eppelheim, ist im September 2016 von Ministerpräsident Winfried Kretschmann zur ehrenamtlichen Beauftragten der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen bestellt worden. Die 40-jährige Sozialpädagogin sitzt selbst im Rollstuhl und ist die erste persönlich Betroffene im Amt der baden-württembergischen Landes-Behindertenbeauftragten. „Meine Hoffnung ist, dass ich als persönlich Betroffene zeigen kann, was Menschen mit Behinderungen leisten können“, sagte sie nach ihrer Ernennung. Sie möchte sich „in den kommenden Jahren mit aller Kraft dafür einsetzen, dass auch die Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf selbstbestimmt ihren Alltag gestalten und selbst entscheiden können, wie und wo sie leben und arbeiten wollen“ (Quelle: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/stephanie-aeffner-als-neue-landes-behindertenbeauftragte-bestellt/). 

 

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